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Mittwoch, 3. Februar 2010Fundstück der Woche
Ich habe hier mal die Spinnweben entfernt und möchte Euch ein Fundstück aus einer anderen Zeit präsentieren, nämlich meinen Tankguide für Palas, entstanden zwischen Dezember 2005 und Januar 2006.
Manches aus der ebenso fernen wie skurrilen Welt von Vanilla-WoW wirkt heute unfreiwillig komisch, aber manches gilt noch heute. Als Schmankerl findet Ihr am Ende des Guides einen Link zu einer damals typischen Diskussion über die Rollen der einzelnen Klassen. Viel Spaß beim Lesen! Mit dem Patch 1.9 hat sich ja für uns Palas viel geändert. Das Hauptproblem beim Tanken ist, dass wir nach wie vor keine tollen Skills haben, mit denen wir ohne Schaden Aggro erzeugen und andererseits Schaden hauptsächlich durch Mana machen. Also aufgepasst und nachgedacht, es gibt einiges zu sagen. Na, habt Ihr Euch erinnert? Hier noch der versprochene Link mit der ersten Version des obigen Guides und einer kleinen Diskussion dazu. Montag, 9. März 2009
Ein Blick über den Tellerrand Geschrieben von Egwene
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08:45
Kommentare (2) Trackbacks (0) Ein Blick über den Tellerrand
Als ich gestern mein Emails las, fand ich wieder einmal einen offiziellen Warhammer-Online-Newsletter zwischen all dem anderen Spam. Neben der Ankündigung neuer Klassen weckte vor allem die Einladung zum kostenlosen Probespiel meine Aufmerksamkeit. Den aktuellen Raid-Content von WoW habe ich gesehen, Ulduar ist noch ein gutes Stück Weges entfernt, im Grunde wäre dies genau der richtige Zeitpunkt für einen Blick über den virtuellen Gartenzaun.
Der Plan war schnell gefasst. Ich wollte mir den Spiel-Client herunterladen und die Testperiode freischalten, sobald ich wirklich zum Spielen komme. Einen Klick später befand ich mich schon auf dem Weg zur W.A.R.-Homepage und machte mich auf die üblichen Registrierungsangaben gefasst. Doch weit gefehlt! Da ich mich seinerzeit für den Betatest von W.A.R. beworben hatte, hat Electronic Arts "dankenswerter" Weise gleich all meine Daten gespeichert und für diese sofort den Testaccount freigeschaltet. Zwei mal totales Versagen seitens EA innerhalb weniger Sekunden - und das auch noch bevor auch nur irgendetwas Anderes getan hatte, als den Link in einer Email anzuklicken. WOW! Bereits deutlich angefressen machte ich mich jetzt daran den Testclient herunterzuladen. Der Downloader wirkte zwar recht simpel gestrickt (Zielverzeichnis anyone?!), aber schien seinen Zweck zu erfüllen. Nun, zumindest wärte dieser Eindruck solange, bis ich mehrfach vom TeamSpeak-Server disconnected wurde, weil der Client einfach jede andere Awendung gegen die Wand drückte. Auch das haben Andere (WoW, Steam) mittels niedriger Priorität des Download-Prozesses besser gelöst. Irgendwann habe ich dann beschlossen den W.A.R.-Client erst über Nacht herunterzuladen, um nicht den ganzen Abend auf den Fortschrittsbalken starren zu müssen. Der Rechner surrte gemütlich, das Zimmer blieb behaglich warm und auch meine heutigen Kopfschmerzen haben sicher andere Gründe. Langer Rede kurzer Sinn: Heute früh ging ich voller Neugier und mit ein wenig Vorfreude zu meinem Computer war gespannt, ob der Download beendet sei. Aber - der geneigte Leser ahnt es wohl bereits - selbstverständlich war wieder einmal etwas schief gegangen. Der Downloader zeigte lediglich eine Debug-Fehlermeldung und reagierte auf keine Eingabe. Ich werde wahrscheinlich nie herausfinden, ob mir Warhammer Online - Age of Reckoning Spaß machen könnte, denn während meine Testzeit gnadenlos tickt, müsste ich den Rechner noch die eine oder andere Nachtschicht einlegen lassen um das Spiel überhaupt einmal installieren zu können. Aber dennoch hat mich dieser Blick über den Gartenzaun zumindest ein wenig demütiger werden lassen. Wir schimpfen gern über die Kleinigkeiten, die uns an WoW stören und übersehen dabei nur zu oft den hohen Standard, auf dem sich Blizzard und WoW bewegen - und den sie damit für die ganze Branche setzen. Mittwoch, 18. Februar 2009Der Senftubeneffekt
Was ich in unserem Forum immer wieder beobachte, ist der von mir so genannte Senftubeneffekt.
Jemand erstellt im Forum einen Beitrag zu einem Thema. Ein Beispiel: Der Beitrag zu Lootverteilung im Raid. Jemand, in diesem Falle Xan, macht die Gilde auf etwas aufmerksam, dass vielleicht nicht ganz in Ordnung ist. Aber mit ein wenig gesundem Menschenverstand sollte schnell alles klar sein. Als Vergleich hierzu: Xan stellt, eine Bratwurst auf den Tisch. Die Gilde steht darum herum, könnte die Bratwurst essen und das Thema ist im wahrsten Sinne der Wortes gegessen. Aber nein, dann geht es los, alle zücken ihre Senftuben und drücken so lange Senf auf das Würstchen bis nur noch Senf zu sehen ist. Von hinten wirft dann plötzlich einer ein Steak auf den Teller und drückt so lange Majo drauf bis einer die Idee hat, dass Ketchup auch ganz gut dazu passen würde. In Forum sieht dass dann folgendermaßen aus: Nach dem ersten Beitrag, fängt es an. Viele versuchen sich für das Problem zu rechtfertigen "Oh ich habe nie xyz, aber ich bin der Meinung, dass". Diese Texte sind dann auch meist keine Vierzeiler. Nein sie sind so lang, dass ein Verlagshaus ihrer Wahl mit dem Text eine ganze Enzyklopädie zum Thema "WoW und seine schrullige Community" füllen könnte. Doch damit nicht genug, irgendwann sieht man vor lauter Senf das Würstchen nicht mehr. Da nimmt einer ein ähnliches Thema, und beginnt dieses im Thread zu diskutieren, so dass man ganz und gar den Überblick verlieht. In meinem falle sieht das meistens so auch: Montag 10:00: Thread wird erstellt Montag 10:30: Ich sehe den Thread, lese ihn und alles ist gut. Meiner Meinung nach kein weiterer Diskussionsbedarf. Dienstag 11:00: Der Thread ist inzwischen 3 Seiten lang, und kein Beitrag hat weniger als 300 Wörter. Dienstag 11:01: Ich lese die Herr-der-Ringe-Trilogie nochmals durch da diese wesentlich weniger Text besitzt. Wir finden es toll, dass ihr uns Eure Meinung mitteilt, aber bedenkt, dass man nicht immer Lust hat einen riesigen Text am Bildschirm durchzulesen. In der Kürze liegt die Würze! Alion Donnerstag, 8. Januar 2009Generation DPS
Bei unserem Besuch in AQ40, ist mir etwas Grundlegendes klar geworden: Auch in WoW gibt es mittlerweile eine neue Generation von Helden.
Die neue Generation unterscheidet sich von der Alten im Grunde hauptsächlich darin, an welchen Kriterien sie sich selbst misst. War früher noch ein zumindest grundlegendes Verständnis der Klasse wichtig um als guter Spieler zu gelten so zählt heute nur noch eines: Der Längste... ja, der längste Balken im Damage Meter. Es gibt Jäger die nicht wissen wofür der Einlullende Schuß gut ist oder was man mit Irreführung bezweckt. Mages Sheepen erst nachdem man sie mehrfach angebrüllt hat und auch Hexen sind mit dem Verbannen nicht schneller. Alle Hybridklassen haben seltsamerweise vergessen, dass sie auch Heilen können und auf so etwas wie Bedrohung wird ohnehin nicht mehr geachtet. Wenn aber alte Hasen in der Raidgruppe sind dann hat man als Tank Irreführung auf Cooldown. Man ärgert dich das ein Mob ständig neu gesheept wird, auch wenn man ihn eigentlich pullen wollte und es soll sogar schon passiert sein das ein Mage entflucht hat, obwohl auch ein Druide im Raid war. Ich weiß das Schaden machen toll ist, schließlich hat man damit harte Zahlen mit deren Hilfe man sich vergleichen kann. Aber aus meiner Sicht ist der Schaden nur zweitrangig. Als Spieler ist man gut, wenn man es schafft als Mage ohne Aufforderung ein Schaf zu setzen weil zum Beispiel der Kollege gerade gestorben ist. Oder wenn man den Heiler am Leben hält weil man als Offtank den Mob kurz wegspottet bis der richtige Tank da ist. So finde ich sollten sich alle mit den Klassenfertigkeiten die sie haben beschäftigen, und zwar mit jeder Einzelnen, nicht nur mit den Wenigen die den meisten Schaden verursachen. Auch ein Fluch der Erschöpfung kann für Hexer sinnvoll sein oder der gute alte Tritt für die Schurken. Jeder vernünftige Raid wird sich bedanken, wenn man dafür sorgt dass dem Tank und den Heilern das Leben einfacher gemacht wird, weil man nicht nur wild Schaden fabriziert sondern von Zeit zu Zeit auch einmal den Mob auf andere Weise unschädlich macht. Montag, 29. Dezember 2008Auf nach Northrend - Video
Nach dem erscheinen der zweiten Erweiterung für World of Warcraft hat sich die Gilde auf den Weg gemacht den neunen Kontinent Northrend unsicher zu machen. Ich habe das ganze Video technisch Dokumentiert.
Video bei Youtube Donnerstag, 27. November 2008Ein weiterer Link
Während ich eigentlich kein besonderer Freund der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bin, muss ich nun doch einmal einen Artikel verlinken. Keine Angst, es geht nicht um große Politik, sondern nur um unser kleines Hobby. Klick mich!
Freitag, 14. November 2008/us @ Buffed.de
Mitternachtsverkauf mit Enaya und Bertson im Alexa in Berlin auf Buffed.de. Make me a C-lebrity!
Dienstag, 11. November 2008
Eine Paladose im Wandel der Zeiten - ... Geschrieben von Egwene
in Allgemein um
08:00
Kommentare (0) Trackbacks (0) Eine Paladose im Wandel der Zeiten - Teil 2
Im meinem letzten Eintrag habe ich die Entwicklung meiner Paladina Egwene vom Nachwuchshelden zum stolzen Level60-Charakter nachgezeichnet, heute bewege ich mich auf der Zeitachse weiter nach vorn und werde von den ersten Gehversuchen in Raidinstanzen berichten.
Da meine damalige Gilde keine selbstständigen Raids organisierte, fand ich mich eines Tages als ebenso hochmotivierter wie planloser Gastspieler in einer bestehenden Raidgruppe wieder und betrat zum ersten Mal den geschmolzenen Kern. Bereits im Vorfeld hatte man mir klargemacht, dass man als Paladin zwangsläufig den Vergeltungsbaum zu skillen habe, um den Raid zuverlässig aller 5 Minuten mit dem damaligen Ultimate-Talent, dem Segen der Könige, buffen zu können. Ein wenig gesprächiger und noch weniger hilfreicher Klassenverantwortlicher (den Namen möchte ich nennen, da Tirkirin ja immer noch auf unserem Server spielt) raunzte mir per Whsiper zu, dass ich OOC-Rezzen solle und lies mich sodann mit dieser Informationsflut allein. Ein paar Whisper mit etwas aufgeschlosseneren Mitspielern machten mir schon bald klar, was ein "OOC-Rezzer" zu tun hatte: Ich sollte ein Stück abseits der Gruppe stehen, nichts tun was in die Bosskämpfe eingegriffen hätte - und die Gefallenen wiederbeleben. Ja, richtig gelesen - wiederbeleben! Damals war es noch möglich sich aus den Bosskämpfen herauszuhalten und demzufolge konnte ein (zumindest im Sinne der Spiellogik) nicht beteiligter Spieler seine gefallenen Mitspieler wiederbeleben und heilen, um sie erneut in die Schlacht zu schicken. "Steh hinten und fass bloß nichts an!" - eine Aufgabe für einen echten Helden! Auf diese Weise hatte ich viel Zeit die tristen Höhlenwände zu betrachten, konnte mich allerdings nicht so recht für das Raiden erwärmen. Zum Glück erschien wenig später der langersehnte Patch 1.9, der eine Überarbeitung der Paladintalentbäume mit sich brachte und unsere Welt nachhaltig erschüttern sollte. Mehr dazu könnt Ihr im dritten Teil lesen. |
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